8 der 12 wärmsten Jahre in Niedersachsen lagen im 21. Jahrhundert

Erdüberhitzung. Auch Niedersachsen trägt zu diesem Befund bei. Wetterextreme wie Starkregen und Dürren nehmen aber nicht nur hierzulande zu. In den Ländern des globalen Südens verursacht der Klimawandel schon heute Flucht und Migration. Der Weltklimarat hält eine Erderwärmung von 1,5 Grad Celsius für gerade noch verkraftbar.
Realistische Vorhersagen für die tatsächliche Erwärmung liegen aber viel höher.

Risikoreiche Technik, wie etwa die Speicherung von Kohlenstoffdioxid unter der Erde, soll gegen die Erdüberhitzung helfen. Umweltorganisationen und Menschenrechtsverbände setzen dagegen neben einem Ausstieg aus der Nutzung fossiler Rohstoffe auf den Schutz der Ökosysteme: Wiederherstellung von fruchtbaren Böden, Landrechte für lokale und indigene Gemeinschaften und eine Ernährungswende von unten. Das würde widerstandsfähige Lebensräume schaffen, die mit den künftigen Veränderungen besser zurechtkommen und zudem das Klima nicht aufheizen.


Quellen: Klimzug Nord, Climatelandambitionrightsalliance-Report, Klimareport Niedersachsens 2018